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Tonmischung
Wenn
der Film fertig geschnitten ist, werden die Bl�cke festlegt, denen zus�tzlich
T�ne beigef�gt werden sollen. Mit Hilfe des Time-Codes wird nun die genaue
Laufzeit f�r jeden Block ermittelt, es werden die "Ein- und Ausstiegsstellen"
fixiert. Die gestoppten Zeiten ergeben zusammen mit der Liste der erforderlichen
T�ne (Musik, Atmo, Sprache) den Vertonungsplan.
Wie bei allen filmischen Arbeiten erspart die Genauigkeit in der Vorbereitung
sp�ter viel �rger und Zeit. Sind alle erforderlichen Zusatzt�ne gefunden
oder neu aufgenommen, kann mit der Vertonung begonnen werden. Dies geschieht
heute vorwiegend am Computer, wobei einfache Mischungen mit "non-linearen
Schnittprogrammen" realisierbar sind. Aufwändige Tonmischungen werden
mit speziellen Programmen, Harddiskrecordern und computergesteuerten Mischpulten
durchgef�hrt. Dabei werden die einzelnen Tonspuren, bei gro�en Filmen
können das durchaus 100 und mehr sein, im richtigen
Lautst�rkenverh�ltnis zueinander abgemischt.
Die Tongestaltung hat bei gro�en Filmprojekten
einen hohen Stellenwert. Die Arbeit erfordert viel technisches Wissen
und Erfahrung, besonders im Bereich des Surround
Sounds, der im Kino den Standard darstellt. Deshalb sind auch
vielfach Spezialisten am Werk, die sich ausschließlich auf die Tongestaltung
konzentrieren.
Ein guter Ton rundet jeden Film ab. Das gilt auch für kleine Produktionen.
Die M�he hat sich gelohnt, wenn zu den gestalteten Bildsequenzen die richtige
Musik l�uft, der sparsam eingesetzte Kommentar Zusatzinformationen liefert
und der Wechsel von Originalton und Kommentar mit Musikbl�cken eine gelungene
Struktur erkennen l�sst.
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