Sprache
Im Originalton
kommt Sprache in Dialogen, Interviews oder Statements vor. Wenn die Tonqualit�t
der Dialoge nicht ausreichend ist, wird der Originalton lippengenau synchronisiert.
Da Dialoge und Ger�usche nachträglich synchronisiert werden können,
wird bei den meisten Aufnahmen dem Bild mehr Priorit�t einger�umt als
dem Ton.
Zus�tzliche
Sprache wird haupts�chlich im dokumentarischen Bereich verwendet - als
Kommentartext, der von einer Off-Stimme
gesprochen wird.
Das Schreiben von Kommentartexten z�hlt zu den gro�en Herausforderungen
der Filmnachbearbeitung. Die Zuschauer sollen n�mlich den Text im Moment
des H�rens auch verstehen. Man kann nicht zur�ckbl�ttern, nicht nachdenken.
Der Film l�uft weiter und bringt neue Eindr�cke. Daraus ergeben sich für
den Kommentar folgende Merkmale: Einfache Sprache, kurze S�tze, Textbl�cke,
unterbrochen von Sprechpausen, um das Gesagte und die Bilder wirken zu
lassen.
Oft wird der Fehler gemacht, dass im Text geschildert wird, was die Bilder
ohnehin zeigen. Text sollte nur erg�nzen, was im Bild nicht zu sehen ist,
aber zum Verst�ndnis beitr�gt. (Kl�rung von Zusammenh�ngen und Hintergrundinformationen.)
Bei journalistisch gestalteten Filmen
soll der Text der Information dienen. Er wird daher sachlich pr�gnant
formuliert sein.
In der Reportage kann neben Hintergrundinformation
auch Spannung und Emotion zum Tragen kommen.
Poetische Filme vertragen einen essayistischen
Stil, der - �hnlich der Musik - mehr die Stimmung der Bilder unterst�tzt
als Informationen vermittelt.
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